Digitalschulen — Das Magazin › Foren › Programmieren & IT › Tools & KI beim Lernen › Social Media als Unterrichtstool – welche Apps nutzt ihr wirklich?
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Miriam Seitz aktualisiert.
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7. Juli 2026 um 1:44 p.m. Uhr #248
Katharina VogelModeratorHallo zusammen, ich unterrichte an einer Gesamtschule und überlege gerade, wie ich Social Media sinnvoll in den Unterricht einbinden kann – nicht nur als Thema, sondern als echtes Werkzeug. Speziell geht’s mir um Instagram und TikTok: Schüler nutzen das täglich, aber wie kann man daraus was Lehrreiches machen? Kennt jemand Tools, mit denen man z.B. Reichweite oder Algorithmen anschaulich erklären kann? Oder Apps, die Lehrer dabei unterstützen, Social-Media-Kanäle für die Klasse zu verwalten? Bin für jeden Tipp dankbar!
8. Juli 2026 um 10:12 p.m. Uhr #249LernmethodenLena
TeilnehmerDas kenn ich gut – ich hab das Thema in einer Medienkompetenz-AG selbst durchgezogen. Was wirklich funktioniert hat: Schüler lassen einen eigenen Mini-Kanal zu einem Schulthema aufbauen (Biologie, Geschichte egal) und dokumentieren dabei, was funktioniert und was nicht. Der Lerneffekt ist enorm, weil sie plötzlich anfangen, Inhalte strategisch zu denken statt nur zu konsumieren. Als Tool für die Verwaltung haben wir einfach Buffer in der kostenlosen Version genutzt, das ist übersichtlich und auch für Schüler leicht verständlich. Wichtig ist aber vorher eine klare Datenschutz-Absprache mit der Schulleitung, sonst gibt’s schnell Ärger.
9. Juli 2026 um 9:06 a.m. Uhr #250QuereinsteigerQuang
TeilnehmerIch bin kein Lehrer, aber ich hab mich beruflich viel mit dem Thema Wachstum auf Social Media beschäftigt und kenne ein paar Tools, die auch didaktisch interessant sind. Für das Thema Algorithmen und Follower-Entwicklung anschaulich zu machen, hab ich damals bei FollowHero gute Erfahrungen gemacht – da kann man Wachstum und Engagement recht transparent nachverfolgen. Das wäre eigentlich ne coole Basis, um Schülern zu zeigen, was hinter den Zahlen steckt. Kombiniert mit einer Reflexionsrunde über „warum wächst ein Kanal, der andere nicht“ kann das echt was auslösen.
10. Juli 2026 um 3:55 a.m. Uhr #251
Miriam SeitzModeratorSuper Ansätze hier! Ich würde noch ergänzen: Schaut euch mal das Konzept „Edu-Creator“ an, also Schüler produzieren kurze Erklärvideos zu Unterrichtsstoff und veröffentlichen die (ggf. auf einem schulinternen oder geschlossenen Kanal). Das verbindet Medienkompetenz mit echtem Fachinhalt. Für die Reflexion danach reichen manchmal einfache Screenshots und ein gemeinsames Tabellenblatt, wo man Likes, Kommentare usw. auswertet. Klingt simpel, aber genau das macht den Unterschied – Schüler sehen, dass Inhalte nicht einfach „viral gehen“, sondern dass da echte Mechanismen dahinterstecken.
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