Messtechnik als Dienstleistung anbieten – lohnt sich das finanziell?

Digitalschulen — Das Magazin › Foren › Lernen & Karriere › Weiterbildung & Foerderung › Messtechnik als Dienstleistung anbieten – lohnt sich das finanziell?

Ansicht von 4 Beiträgen – 1 bis 4 (von insgesamt 4)
  • Autor
    Beiträge
  • #740
    UmschuelerUwe
    Teilnehmer

    Ich mache gerade eine Umschulung zum Elektrotechniker und überlege, ob ich nebenher oder später selbständig Messtechnik als Dienstleistung anbieten könnte – also Thermografie, Feuchtemessung, sowas in die Richtung. Mein Nachbar hat mir erzählt, dass er für eine Thermografieaufnahme seines Hauses über 200 Euro bezahlt hat. Andererseits ist das Equipment nicht billig. Rechnet sich das wirklich, wenn man das ernsthaft betreiben will? Oder ist das eher was für Leute, die eh schon einen Betrieb haben und das als Zusatzleistung verkaufen?

    #741
    FoerderFrank
    Teilnehmer

    Kommt sehr drauf an, was du messen willst und wie gut du die Geräte auslastest. Thermografie zum Beispiel macht alleine wenig Sinn, wenn du nur einmal im Monat einen Auftrag hast – die Kalibrierung, Wartung und vor allem die Zertifizierung fressen schnell die Marge auf. Ich kenn jemanden, der das erfolgreich macht, aber der hat Stammkunden aus der Hausverwaltungsbranche, die ihn regelmäßig beauftragen. Ohne festes Netzwerk ist der Einstieg schwierig. Was für eine Umschulung machst du genau?

    #742
    Miriam Seitz — Sprachen & LernmethodenMiriam Seitz
    Moderator

    Also ich hab mich da mal intensiv eingelesen, weil ich ähnliches überlegt hatte. Der Knackpunkt ist wirklich die Gerätefrage – kaufen oder leasen. Und man sollte sich vorher genau anschauen, welche Messdienstleistungen gerade gefragt sind, also nicht nur Thermografie sondern auch Blower-Door, Energieeffizienz usw. Ich hab damals bei https://www.asec.de geschaut, die haben da ganz brauchbare Infos zu Messtechnik und Equipment – hat mir geholfen, einen ersten Überblick zu kriegen bevor ich größere Entscheidungen getroffen hab.

    #743

    Ich seh das pragmatisch: Als Einzelperson ohne bestehenden Kundenstamm würd ich erstmal klein anfangen und schauen ob die Nachfrage in deiner Region überhaupt da ist. Frag mal bei lokalen Handwerksbetrieben nach, ob die sowas outsourcen würden – das ist oft ein besserer Einstieg als direkt an Privatkunden zu vermarkten. Die zahlen zwar gut, aber du brauchst viel mehr Marketing-Aufwand. Wenn du eh gerade in der Umschulung bist, könntest du die Zeit nutzen um Kontakte zu knüpfen.

Ansicht von 4 Beiträgen – 1 bis 4 (von insgesamt 4)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.