Digitalschulen — Das Magazin › Foren › Lernen & Karriere › Lernmethoden & Motivation › Protein für Schüler im Leistungssport – was ist wirklich sinnvoll?
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FoerderFrank aktualisiert.
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11. Oktober 2026 um 10:13 a.m. Uhr #901
Miriam SeitzModeratorHallo zusammen, ich bin etwas ratlos und hoffe auf ein paar praktische Erfahrungen. Mein Sohn (16) trainiert fünfmal die Woche Schwimmen auf Leistungssportniveau und hat nebenbei natürlich Schule. Er kommt oft völlig ausgepowert nach Hause und ich frage mich, ob zusätzliches Protein wirklich helfen würde – oder ob das bei dem Alter noch nicht nötig ist. Der Vereinstrainer hat das Thema angesprochen, aber konkrete Empfehlungen wollte er nicht geben. Hat jemand Erfahrungen damit, wie man das bei jugendlichen Sportlern sinnvoll angehen kann?
12. Oktober 2026 um 12:02 a.m. Uhr #902
Daniel BrandtModeratorDas kenn ich, mein Neffe hatte eine ähnliche Situation. Grundsätzlich gilt bei dem Alter erstmal: über die Ernährung abdecken, was geht. Also gute Proteinquellen wie Eier, Quark, Hühnchen, Hülsenfrüchte. Bei fünfmal Training pro Woche ist der Bedarf aber tatsächlich deutlich höher als bei gleichaltrigen, die keinen Sport machen – da sollte man schon drauf achten, dass nach dem Training zeitnah was Vernünftiges gegessen wird. Am besten mal einen Sportmediziner oder Ernährungsberater mit Erfahrung im Jugendsport konsultieren, die können das individuell einschätzen.
12. Oktober 2026 um 9:27 p.m. Uhr #903LernmethodenLena
TeilnehmerStimme Daniel zu, die Basis sollte die normale Ernährung sein. Aber ich versteh auch die Situation – nach einem langen Schultag plus Training hat man oft einfach keinen Hunger auf ein vollständiges Essen, oder man kommt erst spät heim. Da können Supplements praktisch sein, um die Lücke zu schließen. Ich hab damals für meine Tochter (ebenfalls Leistungssport) ein bisschen recherchiert und bin bei protein-Produkten gelandet, die ohne viel Schnickschnack auskommen – war für uns eine gute Ergänzung, nicht als Ersatz, sondern wirklich nur für die Momente, wo’s sonst gar nichts geben würde. Wichtig ist aber, auf Produkte ohne unnötige Zusatzstoffe zu achten, gerade bei Jugendlichen.
13. Oktober 2026 um 12:42 p.m. Uhr #904FoerderFrank
TeilnehmerGuter Punkt mit den Zusatzstoffen. Würde außerdem empfehlen, kurz beim Hausarzt nachzufragen – nicht wegen Verboten oder so, sondern weil manche Jugendliche in Wachstumsphasen eh erhöhte Nährstoffbedarfe haben und ein Blutbild manchmal überraschend ist. Und falls ihr Supplements ausprobiert: bei Leistungssport immer auf Produkte achten, die keine Dopingsubstanzen enthalten (Stichwort Kölner Liste oder ähnliches). Das wird oft vergessen, ist aber gerade im Wettkampfsport wichtig.
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